Israelisches Tanzhaus e.V.
Postanschrift: Kürnbergstr. 30 a, 81369 München, Tel. 089-7241445


aktuelle Seminare


51. Workshop des ITH: 2. - 3. Februar 2019

Michael Barzelai
photograph Michael Barzelai

Geboren in Haifa und heute etwa 30 km südlicher in Zichron Ya'akov lebend, begand Barzelai bereits im Alter von neun Jahren, israelisch zu tanzen, darunter mit in Israel etablierten Tanzpädagogen wie Dede Luski, Yossi Peretz oder Nissim Ben-Ami. Mit Beendigung seines obligatorischen Militärdienstes, etwa im Alter von 22 Jahren, begann er seine Arbeit als Tanzleiter, anfänglich zusammen mit El'ad Perl in Haifa, danach mit im Ausland bekannteren Namen wie Ohad Atia und Yaron Carmel, wobei die beiden Letztgenannten schon längst über das ITH in Deutschland waren. Seine erste Eigenchoreographie namens Ima Sheli entstand im Jahre 2015, gefolgt bis heute von etwa zwanzig weiteren, darunter beispielsweise La Trompeta (ebenfalls 2015), Insh Allah ha-Shanah oder in Kooperation mit Ohad Atia Café Shakhor Khazaq (beide 2016).

Barzelai, heute 29-jährig mit abgeschlossenem Studium der Elektrotechnik (Technion), gehört ohne Zweifel der ganz jungen Generation der zeitgenössischen Szene des israelischen Folkloretanzes an. Eine seiner jüngsten Choreographien Ach'shaw Ani Khozer (2017) wurde auf unserem 48. Wochenendworkshop im April 2017 von Dudu Barzilai (trotz des gleichen Namens keine Verwandtschaft) gezeigt. Und selbstverständlich sollte auch seine neuesten Tänze mit Titeln wie Normali, Anachnu Po oder auch Ga'agu'a ba-Ru'akh (alle 2017) keinesfalls unerwähnt bleiben. Sein ein Mal in der Woche stattfindender Tanzabend in Haifa heißt auch gerne Besucher aus dem Ausland willkommen.

An diesem Wochenende wird Barzelai ein paar seiner neueren Tänze vermitteln wie auch mehrere Kreationen seiner Kollegen.

Für eine vollständige Liste aller Tänze von Michael Barzelai klicken Sie bitte hier.

Der Unterricht erfolgt (wie immer) in leicht verständlicher englischer Sprache.


52. Workshop des ITH: 4. - 5. Mai 2019

Yaron Elfasy
photograph Rafi Ziv

Eigentlich wurde Yaron Elfasy das Tanzen in die Wiege gelegt. Sein Vater, der in Marokko gebürtige Moti Alfassy (1942-2008 - ja, die Schreibweise des Nachnamens in lateinischen Buchstaben scheint zu varrieren) galt seinerzeit als einer der führenden Tanzmeister in Israel. Seine bekanntesten und bis heute populären Tänze mögen Al Kanfe'i ha Kessef (1970) und Lo Na'atzor (2003), sowie die Paartänze Kan ba-Darom (1974), Ha-Lailah Tov le-Ahavah (1983), Riqud li-Shnayim (1984) oder Lailah ba-Darom (1985) sein.

Elfasy begann somit bereits als Sechsjähriger, seinen Vater auf dessen Kursen zu begleiten und etablierte sich alsbald, losgelöst von elterlicher Aufsicht, als eigenständiger Tanzmeister und Choreograph. Einer seiner ersten Choreographien war der Paartanz Mor we-Kinnamon (1989) - immerhin schon fast dreißig Jahre alt. Dem folgte eine úberschaubare Reihe von Kreistänzen wie etwa Shir ha-Khamsah (2003), Modeh Ani (2011) oder Ha-Shir shel Miriam (2016). Äußerst populär in Jugendkreisen, wenn auch nicht zu 100% israelisch, ist sein Blocktanz (line dance) Happy (2014). Schließlich soll auch auf einige seiner Paartänze wie Yalla Boi (2014) oder Einayim mul Einayim (2016) hingewiesen werden.

Yaron Elfasy wurde bereits auf die wichtigsten Tanzcamps in den USA eingeladen, unterrichtete außerdem in Europa beispielsweise in Belgien, England, Lettland oder in der Schweiz. Seit mehreren Jahren hat er über jeweils zwei Monate die tänzerische Leitung des (jüdischen) Sommerjugendcamps in Szarvas (Ungarn) inne. Sein wöchentlicher Tanzkurs in Tzur Yig'al nahe Kfar Saba gilt als einer der populäreren in Zentralisrael.

Natürlich tanzt die ganze Familie Elfasys, darunter nicht nur seine Ehegattin Yael, sondern auch seine beiden Töchter Tzlil (22) und Shir (14) sowie die Söhne Yanir (25) und Itai (19). Bliebe schließlich zu erwähnen, dass es noch einen weiteren Alfasi im Volkstanzbereich gibt, nämlich Ofer Alfasi (in dritter Schreibweise, ein Cousin von Moti Alfassy), den wir bereits 2015 als Referent in Pappenheim kennenlernten.

An diesem Wochenende wird Elfasy einige seiner eigenen Tänze vermitteln wie auch mehrere Kreationen seiner Kollegen, darunter eventuell auch eine seines Vaters.

Für eine vollständige Liste aller Tänze von Yaron Elfasy klicken Sie bitte hier an, selbstverständlich mit Dank an den Betreiber Jewish Australia.

Der Unterricht erfolgt (wie immer) in leicht verständlicher englischer Sprache.

Es besteht die Möglichkeit, einige der genannten Tänze (und viele weitere) im Internet zu sehen, und zwar unter link. Bitte beachten Sie, dass Sie sich, um den gesamten Viedeoclip zu sehen, auf dieser Seite zuerst als Nutzer registrieren müssen.



Veranstaltungsort: Turnhalle der Volksschule
Hochstr. 31, 81669 München
(MVV: Tram 15, 25 Regerplatz; Bus 52: Maria-Hilf-Platz, alle S-Bahnen: Rosenheimer Platz)
google-map
Beginn: samstags: 12:00 h (ab ca. 18:30 h sog. freies Tanzen)
sonntags: 10:00 h (ab ca. 13:30 h sog. freies Tanzen)


Preise:

frühe Anmeldung ("early bird") für Rentner, Stud., Azubis usw.
(frühe Anmeldung)
reguläre Anmeldung
Michael Barzelai bis 16.01.2019
€ 80
bis 16.01.2019
€ 65
ab 17.01.2019
€ 89
Yaron Elfasy bis 18.04.2019
€ 80
bis 18.04.2019
€ 65
ab 19.04.2019
€ 89
beide Workshops bis 16.01.2019
€ 140
bis 16.01.2019
€ 118
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Bankverbindung des ITH

(Betreff/Zweck: Yaron Elfasy bzw. Michael Barzelai oder Workshops 2019):


Postbank München
IBAN DE94 7001 0080 0538 6198 09
BIC PBNKDEFF

Grundsätzlich sind sämtliche Bankgebühren vom Zahlungsauftraggeber zu übernehmen.
Alle Angaben in Euro.

Eingereichte Schecks werden in jedem Fall erst zum 5. Januar 2019 (bzw. 02. April 2019) eingelöst! Damit ist jedoch Ihre frühe und somit günstigere Anmeldung in jedem Fall gewährleistet, selbst wenn das Geld bei Ihnen effektiv noch nicht abgebucht ist.

Nur für e-mail-Adressaten: Ca. ein bis zwei Wochen vor Seminarbeginn erhalten Sie eine Anmeldebestätigung.

Tee und Kaffee sind frei. Bitte eigene Tassen bzw. "Haferl" mitbringen! Um ein kaltes Buffet für alle zu organisieren, bitten wir die Teilnehmer, mit "einer Schüssel" oder gleichwertig Anderem beizutragen. Eigenes Essgeschirr sowie Besteck nicht vergessen!

Der Unterricht erfolgt in englischer Sprache. Die Sprache ist einfach gehalten. Wer die Grundbegriffe wie "circle" oder "to the left" kennt, wird keine Probleme haben, auch bei schwächeren Fremdsprachenkenntnissen dem Unterricht zu folgen.

Wünsche bestimmter Tänze im Rahmen des sog. "freien Tanzens" werden in der Regel erfüllt. Wer bis zu max. 10 Tänzen per e-mail übermittelt, hat sicher größere Chancen, dass alle seine Wünsche aufgelegt werden können.

Die Teilnahme in Straßenschuhen ist nicht möglich (nur Sport- oder Tanzschuhe, ggf. barfuß).

Der Veranstalter übernimmt keinerlei Haftung für entstandene Sach- oder Personenschäden.




Stand: 18. Juni 2018

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